DSLV - Deutscher Sportlehrer Verband e.V. // Landesverband Baden-Württemberg

Infothek - Schriftenreihe DSLV-BW Förderpreis

Unterrichtsbeispiele für den Schulsport“ – Jahrgang 2006
Im neunten Jahr bringt der DSLV-Landesverband Baden-Württemberg die Reihe „Unterrichtsbeispiele für den Schulsport“ heraus. Diese Unterrichtsbeispiele geben tatsächlich gehaltenen und reflektierten Unterricht wieder, der mit der notwendigen Anpassung an die jeweils gegebenen Verhältnisse allgemein nachvollziehbar sein dürfte.

Der DSLV Baden-Württemberg hat einen DSLV - Förderpreis für die besten Prüfungsarbeiten des Faches Sport im Rahmen des zweiten Staatsexamens (»Pädagogische Arbeit«) gestiftet.
In Frage kommen die Arbeiten des jeweiligen Prüfungsjahrganges an den Staatliche Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien und Berufliche Gymnasien). Verbunden damit ist die Herausgabe einer Schriftenreihe »Unterrichtsbeispiele für den Schulsport«.

Maßgeblich für diese Entscheidung waren folgende Gesichtspunkte:
Es sollen die durchweg mit hoher fachlicher Kompetenz und erheblichem Zeitaufwand unternommenen Unterrichtsversuche allen interessierten Fachkolleg/innen zugänglich gemacht werden, es soll das große und trotz der schlechten Einstellungssituation ungebrochene persönliche Engagement der Referendar/innen gewürdigt werden, es soll gezeigt werden, welche Möglichkeiten das Fach Sport bietet, es soll die von den Seminaren gewährleistete hohe Qualität der Lehrerausbildung herausgestellt und einer Verschlechterung der Bedingungen entgegengewirkt werden! Die Preisvergabe und Kurzvorstellung der Arbeiten erfolgt jeweils im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

Anfrage nach vergriffenen Heften bei u.kern@dslvbw.de
Alle anderen Hefte bitte über die Geschäftsstelle bestellen!

 

Heft 1 // bereits vergriffen!

Schall, Martin
Verknüpfung von Theorie und Praxis im Leistungskurs 12 am Bsp. Kraft



Heft 2

Lalla, Dagmar

Lyrik und Tanz. Die Interpretation und Gestaltung eines englischen Musiktextes


In dieser Arbeit wurde der erfolgreiche Versuch unternommen, den englischen Poptitel Sleeper in Metropolis (Anne Clark) in einer 11. Klasse nicht nur auf der kognitiven Ebene im Englischunterricht, sondern für die Schülerinnen auch im Sportunterrichts) durch Tanzen ganzheitlich erfahrbar zu machen.



Heft 3 // bereits vergriffen!

Kilian, Andrea

Musik und Bewegung. Von festgelegten Formen zur freien Bewegungsimprovisation



Heft 4 // bereits vergriffen!

Gundelsweiler, Thomas

Verbesserung technischer Fertigkeiten im Fußball durch das Aufwärmen


Wörner, Claudia

Fußballspielen in einer 9. Mädchenklasse



Heft 5

Sauer, Elke

Einführung des Salto vorwärts im Gerätturnen und im Wasserspringen vom 1-m-Brett

Der Salto vorwärts im Wasserspringen wurde in einer koedukativ geführten 6. Klasse auf der Grundlage vielfältiger Bewegungserfahrungen mit Hilfe des Absprungtrampolins im Turnunterricht vorbereitet und geübt. Es zeigte sich, daß dieses Verfahren nicht nur erfolgreich war, sondern auch großen Anklang bei der Klasse fand.



Heft 6

Pils , Claudia

Erarbeitung von abiturrelevanten Übungsteilen im Gerätturnen.

In diesem Unterrichtsversuch wird gezeigt, daß sich im Gerätturnen in der Oberstufe durch entsprechende Arbeitsformen auch in einer sehr heterogenen Lerngruppe nicht nur abiturverbindliche Übungsteile vermitteln, sondern auch attraktive Aspekte des Gerätturnens eröffnen lassen.



Heft 7

Wawatschek, Achim

Erprobung des Spielgeräts Handballpyramide

Hier wurden die Einsatzmöglichkeiten des "Spielgeräts Handballpyramide" im Unterricht einer 8. Klasse erprobt. Die Arbeit bietet eine Fülle zweckmäßiger Übungsformen und setzt sich kritisch mit dem Für und Wider der Anschaffung solcher Geräte auseinander.



Heft 8 // bereits vergriffen!

Reize, Simone

Aktuelle Fitneßtrends zur Förderung der sportlicher Grundlagen. Ein Unterrichtsversuch in einer 8. Mädchenklasse.



Heft 9 // bereits vergriffen!

Speckle, Wolfram

Akrobatik im Turnunterricht. Eine Unterrichtseinheit in einer 6. Klasse.



Heft 10 // bereits vergriffen!

Reich, Peter

Die Bewegungslandschaft im Turnunterricht als Vermittlungshilfe turnerischer Grundelemente in der 5. Klasse.


Wörner, Jochen

Erste Erfahrungen mit dem Klettern im Sportunterricht. Unterrichtsversuch in einer Klasse der zweijährigen Berufsfachschule.



Heft 11 // bereits vergriffen!

Geelvink, Julia/Wagner, Kirsten

Dauerlaufen mit Mädchen: Dauerlaufen in der Halle (Klasse 8). Leichtathletischer Biathlon und Orienrierungslauf (Klasse 10).



Heft 12 // bereits vergriffen!

Grözinger, Steffen

Verbesserung der Laufschnelligkeit durch vielfältige Koordinationsübungen. Grundlagentraining in Klasse 6.


Monier, Pierre

Stabspringen als schülergerechte Reduktionsform des Stabhochsprungs in einer 7 Jungenklasse.



Heft 13 // bereits vergriffen!

Ruf, Nicole

Alternative Leichtathletik in der Halle – ein Unterrichtsvorschlag für eine 7. Mädchenklasse.



Heft 14

Schuran, Jörg

Fußball koedukativ unterrichten.

Die Anwendung eines spielgemäßen Konzepts im Grundkurs 12 am Wirtschaftsgymnasium.


Glimschi, Silvia

Einführung in das Hallenhandballspiel nach einem spielgemäßen Konzept in einer 5. Mädchenklasse.

Grundlage beider Unterrichtseinheiten bildet das Konzept von A. Emrich für das Erlernen des Handballspiels: (Spielend Handball lernen in Schule und Verein. Wiesbaden 1994).

Es wurde im Grundkurs 12 für das Fußballspiel modifiziert. Dabei wurde versucht, Spielformen zu entwickeln, die Mädchen und Jungen gleichermaßen eine zufriedenstellende Teilnahme am Fußballspiel ermöglichen sollte.

In der 5. Klasse wurde das Konzept (mit der notwendigen Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten) direkt übernommen. Damit kamen in recht kurzer Zeit ansprechende Handballspiele zustande.



Heft 15 // bereits vergriffen!

Beck, Ulrike; · Straub, Natalie

HipHop und Funk. Trendtänze im Sportunterricht.



Heft 16

Bechtel, Larissa

Sicherheit beim Inline-Skating.

Inline-Skating wird immer wieder für den Schulsport reklamiert. Die Arbeit setzt sich in einem kurzen Theorieteil mit den Möglichkeiten und Grenzen auseinander und zeigt im ausführlichen Praxisteil, was im regulären Sportunterricht vordringlich geleistet werden kann, nämlich für die Schüler die Voraussetzungen zu schaffen, die sie befähigen, dieser Sportart in der Freizeit nachzugehen.



Heft 17

Klevenz, Elke

Triathlon mit einer 8. Mädchenklasse


Stang, Christian

Hinführung zum 2000-m-Hindernislauf in einer 10. Jungenklasse

In diesen beiden Arbeiten wurde der Versuch unternommen, Ausdauerformen zu erproben, die vom Aufwand und den Anforderungen her gesehen im „normalen“ Klassenunterricht zwar durchführbar sind, aber doch über den allgemein üblichen Rahmen hinausreichen. Andrerseits konnten die Schülerinnen und Schüler in der konzentrierten Vorbereitung und im systematischen Training auf ein besonderes schulsportliches Ereignis wesentliche Erfahrungen machen, die für sie – wie die Befragungen ergaben – ein außergewöhnliches Erlebnis darstellten.  



Heft 18

Kremsler, Thomas

Förderung von Schlüsselqualifikationen im Sport-Leistungskurs

Schlüsselqualifikationen, verstanden als wünschenswerte Eigenschaften eines gebildeten, vielfältig einzusetzenden Menschen, sind u.a. ein Schlagwort gegenwärtiger Bildungspolitik. Ihre Entwicklung und Förderung im Sportunterricht wurde in der Form realisiert, dass die Schüler des Sportleistungskurses die Lehrerrolle in einer 10. Klasse beim Skilandheimaufenthalt übernahmen. Die Arbeit zeigt vor allem, wie ein solches Projekt vorbereitet werden kann und wie es im Sinne des Themas „Schlüsselqualifikationen“ reflektiert wurde.



Heft 19

Munz, Verena;· Wörz Eva

Big Foot und Carving-Ski im Anfänger-Skikurs

Big Foot und Carving-Ski dienen vor allem im Anfängerbereich als Lernerleichterungen. In diesem Heft wird ein dreitägiger Kurs für Anfänger einer 7. Klasse vorgestellt (V. Munz). Dazu liefern Übungs- und Spielformen ergänzende Vorschläge (E. Wörz).


Krämer, Albrecht

Carving-Ski für „Einsteiger“ und „Umsteiger“

Die Arbeit „Carving für Einsteiger und Umsteiger“ zeigt, wie in einem Sportleistungskurs 12 versucht wurde, ein rationelles Verfahren umzusetzen und zugleich etwas theoretisches Hintergrundwissen zu vermitteln.  



Heft 20 // bereits vergriffen!

Pause, Alexandra

Krafttraining in einer 5. Mädchenklasse



Heft 21 // bereits vergriffen!

Schulung koordinativer Fähigkeiten


Pfeiffer, Petra

Koordinationsschulung an und mit Geräten.


Rupp, Christina

Bewegungsaufgaben mit dem Seil



Heft 22

Zanzinger-Kurz, Ulrike

Tennisspezifische Spiel- und Übungsformen in einer 5. Klasse unter Berücksichtigung der Schulung koordinativer Fähigkeiten.

Die Einführung des Tennisspiels in einer Klasse von 30 Schülerinnen und Schülern erfolgte nach den Stufen des Tennislehrplanes. Daneben wurde für die Schulung koordinativer Fähigkeiten eine Reihe attraktiver und zweckmäßiger Spiel- und Übungsformen erprobt. Zur Lernzielkontrolle dienten die Bedingungen des Schultennisabzeichens des DTB.



Heft 23

Höfler, Tanja 

Erarbeiten einer Zirkusaufführung in Klasse 5 mit Inhalten aus Akrobatik, Turnen und Gymnastik/Tanz.

Nach vorgegebenen Aufgaben gestalteten die Schülerinnen mit Hilfe ausgewählter Materialien weitgehend selbständig ihre Zirkusnummern in den Bereichen Boden- und Partnerakrobatik, Jonglieren mit Tüchern, Balancieren und Springen vom Absprungtrampolin; ergänzt wurden die Darbietungen durch einen gemeinsamen Tanz im Westernstil.  



Heft 24 // bereits vergriffen!

Knobloch, Martin 

Einführung des Diskuswurfs. Ein ganzheitlicher Ansatz zum Erlernen der Technik.


Weißmann, Helga 

Einführung des Hürdenlaufens. Ein ganzheitlicher Weg über die Rhythmusschulung.



Heft 25

Longen, Susanne 

Spielen und Wettkämpfen wie in der Antike. Ein Modell für den handlungsorientierten Unterricht.

Diese Arbeit kann in doppelter Hinsicht als Modell dienen. Zum einen zeigt sie auf, wie handlungsorientierter Unterricht für eine Lerngruppe gewinnbringend durchgeführt werden kann; zum andern lassen sich die von den Schülerinnen entwickelten Spiele und Wettkämpfe ohne besonderen Aufwand in Schulfeste, Sporttage oder Ähnliches integrieren. Die umfangreiche Materialsammlung bietet Einblicke in einen Teilbereich antiken Lebens, was auch für den altsprachlichen Unterricht hilfreich sein kann.



Heft 26 // bereits vergriffen!

Scherer, Kathrin 

Fitnesstrends im Sportunterricht zur Verbesserung von Kraft und Ausdauer.



Heft 27 // bereits vergriffen!

Schmidt, Claudia 

Spielend Handball lernen. Sportspielunterricht in einer 5. Mädchenklasse.


Lehnert, Anke

Rugby als „interdisziplinäres“ Sportspiel. Unterrichtsversuch zu einer integrativen Spielvermittlung.



Heft 28

Walter, Martin 

„Chaos und Ordnung“. Bewegungstheater in einem Grundkurs Sport.

Die Schülerinnen eines Grundkurses Sport sollten die Möglichkeiten des Bewegungstheaters kennen lernen und daraus eine Szenenfolge erarbeiten. Neben der kompletten Szenenfolge bietet die Arbeit eine Reihe von Anregungen für den Gymnastik/Tanzunterricht.


Grube, Ulrike 

Rhythmuserfahrung zur Erweiterung des Bewegungs- und Handlungsrepertoires.

Ziel dieses Unterrichtsversuchs war es, mit den Mädchen der 1. Klasse einer Kaufmännischen Berufsfachschule eine aus bestimmten Rhythmen bestehende Gestaltung zu erarbeiten. Als Requisiten dienten normale Straßenbesen, die vielfältige Bewegungsformen erlaubten.



Heft 29

Warth, Christoph 

„Ballschule“, ein fähigkeitsorientierter Ansatz zur Spielvermittlung.


Miseles, Alexandra 

“t-ball“, die vereinfachte Form des Baseballspiels in einer 6. Mädchenklasse.



Heft 30

Liebendörfer, Micha

Der Hürdenlauf als leichtathletische B asisdisziplin.Zum Problem der Transfereffekte auf Weitsprung und Sprint.

In diesem Heft werden einfache, leicht nachvollziehbare und (für die Schüler) einsichtige Übungsformen für das Hürdenlaufen dargestellt sowie Möglichkeiten gezeigt, den Unterricht rationell und effektiv zu planen und zu gestalten. Es wird nachgewiesen, dass sich Hürden- und Hindernislaufen positiv auf die Leistungen in anderen leichtathletischen Disziplinen auswirkt. Zugleich liefert die Arbeit ein Beispiel dafür, wie sich ein Unterrichtsversuch im Sinn eines statistisch überprüften Experiments anlegen und durchführen lässt.


Schroer, Markus

Die “Highland Games“ als leichtathletischer Mehrkampf in einer 11. Klasse.

Für den Unterrichtsversuch wurden die – im Wesentlichen schwerathletisch ausgerichteten – Wurfdisziplinen der schottischen Highland Games in einen leichtathletisch orientierten Wurf- und Stoßmehrkampf umgesetzt. Es sollte versucht werden, durch die möglichst originalgetreue, und damit so wenig wie möglich reglementierte Durchführung ein größeres Interesse für die Leichtathletik allgemein und speziell für diese im Sportunterricht oft vernachlässigte Disziplingruppe zu erreichen und auch einen Beitrag zur Verbesserung konditioneller Fähigkeiten, vor allem der Kraft, zu leisten.



Heft 31 // bereits vergriffen!

Pemsel, Michaela

Spielerische Koordinationsschulung. Unterrichtsversuch in einer koedukativen 5. Klasse.



Voß, Katja

Experimentieren mit akrobatischem Bodenturnen. Unterrichtsversuch in einem Grundkurs . 



Heft 32 // bereits vergriffen!

Rassmann, Caroline

Tae Bo und Selbstverteidigung. Unterrichtsversuch in einem koedukativen Grundkurs. 



Heft 33 // bereits vergriffen!

Rudolf-Wolke, Marc

Spielerische Anfängerschule im Snowboardfahren. Unterrichtsversuch in einer 11. Klasse. 



Schubert, Stefan

Langski oder Big-Foot im Anfängerskilauf? Unterrichtsversuch in einer 7. Klasse. 



Heft 34 // bereits vergriffen!

Integrative Spielvermittlung

Schlagbauer, Heidrun

Allgemeine Ballschule. Unterrichtsversuch in einer 5. Mädchenklasse.



Walter, Axel

Badminton für Anfänger. Unterrichtsversuch in einer koedukativen 10 Klasse des Wirtschaftsgymnasiums.



Heft 35 // bereits vergriffen!

Bodenseh, Stefan

Kräftigungsübungen an Großgeräten. Unterrichtsversuch in einer 5. Jungenklasse.


Partale, André

„Fitness-Studio Turnhalle". Krafttraining in einer 10. Jungenklasse.



Heft 36 // bereits vergriffen!

Gümbel, Pia

Improvisation und Gestaltung.Ein Beitrag zur Entwicklung und Verbesserung vonKörperwahrnehmung und Körperbewusstsein



Große Vorholt, Michelle

Einblick in verschiedene Tanzstile, ausgehend von gymnastischen Grundformen.



Heft 37// bereits vergriffen!

Baumann, Isabelle

Entwicklung der Grundlagensausdauer. Verknüpfung von Praxis und Theorie im Sportunterricht der Klasse 11.

In dieser Unterrichtseinheit wird die für den Pflichtunterricht in der Kursstufe geforderte Verbindung von Praxis und Theorie am Beispiel der Grundlagenausdauer in einer 11. Mädchenklasse realisiert. Unterrichtsziel ist – in Absprache mit den Schülerinnen – , nach einer fünfwöchigen Vorbereitung mit Inhalten aus verschiedenen Sportarten eine Stunde Dauerlauf. Die den Unterricht begleitende Theorie ist in schülergemäßer Form in einem Arbeitsblatt zusammengefasst.



Heft 38 // bereits vergriffen!

Baur, Miriam

Leichtathletik attraktiver machen. Nicht normierte Wettkampfformen im Sportunterricht einer Wirtschaftsschulklasse.



Heft 39 // bereits vergriffen!

Hollmann, Corinna

HipHop tanzen. Unterrichtsversuch in einer 6. Mädchenklasse.


Kohl, Jürgen

Ropeskipping mit Jungen. Unterrichtsversuch in einer 5. und einer 11. Jungenklasse



Heft 40

Kuhner, Othmar

Ringen – Einführung in eine Zweikampfsportart. Unterrichtsversuch in einer 7. Jungenklasse.

Ausgehend vom spielerischen Partnerkämpfen werden die Jungen an die Herausforderungen der Zweikampfsportart r ingen herangeführt. Neben Techniken, die Fachkenntnisse erfordern, enthält die Arbeit aber auch eine Fülle von Spiel- und Übungsformen, die in jeden Unterricht – auch in den der Mädchen – einbezogen werden können.


Sydlo, Isabella

Capoeira – ein brasilianischer „Kampftanz“. Unterrichtsversuch in einem koedukativen Grundkurs.

Diese Arbeit bietet Anregungen zum Aufbau und zur Durchführung einer Unterrichtseinheit in der Oberstufe. Nach einigen Hintergrund-informationen zur Capoeira werden die verschiedenen Techniken vorgestellt und nachvollziehbar beschrieben.



Heft 41 // bereits vergriffen!

Uhing, Matthias

Koordinationsschulung im Fußball. Erprobung von Spiel- und Übungsformen in einer 5. Jungenklasse.


Hammerl, Steffi

Der Ball ist rund – auch für Mädchen. Unterrichtsversuch in einer 6. Mädchenklasse.


Schmidt, Christine

Hinführung zum Handballspiel durch die Spielform „Zweimal 3 : 3“ in einer koedukativen 5. Kasse.



Heft 42

Mediengestützter Sportunterricht

Die beiden Unterrichtsbeispiele in diesem Heft dürften für die Verbindung von Theorie und Praxis im Pflichtfach der Oberstufe von Bedeutung sein.


Zaiß, Martin

Einsatz neuer Medien im Sportunterricht, gezeigt am Beispiel der Laufkippe.

Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Bewegungslehre . Am Beispiel der Laufkippe wird gezeigt, wie Schüler lernen können, ihre Bewegungsausführung am PC selbst zu analysieren. Dazu werden Videoaufzeichnungen digitalisiert und mit der entsprechenden Software bearbeitet.


Reutter, Uwe

Videounterstütztes Taktiklernen im Fußball.

Hier wird dargestellt, wie mit gezielt ausgewählten Videosequenzen (Fußballweltmeisterschaft 1998) das Erlernen grundlegender taktischer Spielhandlungen unterstützt werden kann.



Heft 43

Die pädagogische Perspektive: Etwas wagen und verantworten

Mit dem neuen Oberstufenlehrplan und den „Standards“ in Baden-Württemberg sind die Pädagogischen Perspektiven deutlicher ins Blickfeld gerückt. Mit verschiedenen Ansätzen werden in diesem Heft Anregungen gegeben, den Unterricht unter die Perspektive Etwas wagen und verantworten zu stellen.


Tessmer, Jenny

Balancieren, Klettern & Co. Unterrichtsversuch in einer 11. Mädchenklasse.

In dieser Arbeit werden sportartübergreifende Inhalte unter der Perspektive des wagens und verantwortens erprobt. Die Aufgaben mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten sind so gestellt, dass sich der Anforderungsgrad sowohl innerhalb eines Themas als auch im Verlauf der gesamten Einheit erhöht.


Schmidt-Viereck, Uschi

Überschlagbewegungen. Unterrichtsversuch in einer 8. Mädchenklasse.

Hier steht das Erlernen von Überschlagbewegungen unter der Perspektive des Wagens und verantwortens . Die Schülerinnen werden schrittweise an Bewegungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad herangeführt. Dabei haben sie zugleich die Möglichkeit, die eigenen Grenzen kennenzulernen.



Heft 44

Beatrice Blümle

Kraft und Krafttraining. Verbindung von Praxis- und Theorieunterricht im Neigungsfach Sport der Kursstufe 12.

Mit der Verbindung von theoretischen und praktischen Inhalten sollten die Schüler und Schülerinnen im Neigungsfach Sport der Kursstufe 12 die wesentlichen Prinzipien des Krafttrainings kennenlernen und verschiedene Formen praktisch erproben. Am Ende der Unterrichtseinheit sollten sie in der Lage sein, mit Hilfe der im Unterricht verwendeten Ar-beitsblätter und ihrer gemachten Erfahrungen ein schlüssiges Trainingsprogramm zur allgemeinen oder speziellen Verbesserung der Kraftfähigkeiten selbständig zu entwerfen.



Heft 45

Jörg Bräutigam

Streetball und Mixed-Basketball in einem koedukativen Sportkurs.

Ziel dieser Unterrichtseinheit war es, die technischen und taktischen Fertigkeiten der Lerngruppe im Basketballspiel weiterzuentwickeln und darüber hinaus die sozialen Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen zu erweitern. Es sollte untersucht werden, ob die Spiele Street- und Mixed-Basketball als Schwerpunkte des Unterrichts dazu die geeigneten Mittel bieten.



Miriam Krause

Basketball einmal anders. Der Basketball als „Gymnastik-Handgerät“.

In diesem Unterrichtsversuch ging es darum, die Sicherheit der Mädchen im Umgang mit dem Basketball weiterzuentwickeln. Dies sollte weniger mit der im Sportspiel üblichen Technikvermittlung erfolgen, sondern in Anlehnung an eine gelegentlich im Fußball für das Koordinationstraining angewandte Form, den „Ballkorobics“, eine Verbindung von Inhalten der Ballkoor-dination mit Elementen aus der Aerobic nach Musik (Ball, Koordination; Aerobic) und mit Gestaltungsaufgaben zum Thema „Streetball“.



Heft 46

Georg Großkinsky

Ringtennis in der Schule. Unterrichtsversuch in einer 8. Jungenklasse.


Markus Wiehle

Frisbee in der Schule. Unterrichtsversuch in einer 10. Jungenklasse.

Sowohl im Sportunterricht als auch im außerunterrichtlichen Schulsport stellt sich häufig die Frage nach körperlich-sportlichen Aktivitäten, die mit relativ geringem Aufwand „zum Laufen gebracht“ werden können, sei es, um den Unterricht etwas aufzulockern oder für besondere Gelegenheiten, z.B. einen Landheimaufenthalt, ein Bewegungsangebot zu machen. Von ihnen werden in diesem Heft zwei Spiele etwas näher dargestellt, und zwar mit Ringtennis ein eher althergebrachtes und zu Unrecht weithin vergessenes, mit Frisbee ein etwas jüngeres und aktuelleres. Beide Spiele erlauben auch weniger versierten Spielern eine echte Chance zum „Mitspielenkönnen“. Ergänzt wird dieses Heft mit einem Anhang von Gerhard Doll zum Prellballspiel in der Schule, einem leicht nachzuvollziehenden Rückschlagspiel.



Heft 47

Antje Fath

Oberstufengerechte Spielvermittlung. Fußball in einer 11. Mädchenklasse.

Ziel dieser Unterrichtseinheit war es, mit Hilfe des Fußballspiels die allgemeine Spielfähigkeit der Mädchen zu erweitern und zu verbessern. Vordringlich ging es dabei um die Spielübersicht als Wahrnehmung einer spielrelevanten Situation, der Vorwegnahme des Spielfortgangs und der Einleitung einer Erfolg versprechenden Aktion. Dazu kam das Üben der für das Gelingen des Spiels erforderlichen technischen Fertigkeiten Ballführen, Ballan- und Mitnahme, Innenseitstoß, Stoppen des Balles mit der Sohle und Torschuss. Ausgewählte Theorieanteile, wie sie im Sportpflichtfach der Kursstufe verbindlich sind, sollten das Verstehen von situationsadäquaten Spielhandlungen erleichtern.


Tobias Mühlpointner

Gruppentaktik im Hallenhandball. Verbindung von Praxis und Theorie im Sportpflichtfach.

In dieser Unterrichtseinheit sollten die Schüler und Schülerinnen im Pflichtfach Sport der Kursstufe 12 die gruppentak-tische Aktion „Doppelstoß“ erlernen. Sie sollten diesen zugleich als „Auslösehandlung“ für verschiedene „Folgehand-lungen“ verstehen, um damit ihr spielerische Repertoire zu erweitern. Für die Vermittlung der theoretischen Teile (als Arbeitsblätter in dieses Heft aufgenommen), die so verteilt waren, dass sie unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden konnten, wurde zur besseren Orientierung der Gruppe ein geeigneter Hallenteil als „Theorie-Ecke“ eingerichtet.
Obwohl diese Arbeit für das Handballspiel konzipiert wurde und einige Erfahrungen voraussetzt, dürfte die hier gebotene Verbindung von Praxis mit Theorie problemlos auf andere Sportspiele der Kursstufe zu übertragen sein.



Heft 48

Simone Hirsch

Inline-Skating in der Oberstufe
Unterrichtsversuch in einer 11. Mädchenklasse.

Inline-Skating erscheint - die notwendige „Infrastruktur“ (Material, geeignetes Gelände) vorausgesetzt - immer noch als attraktive Sportart im Wahlbereich.


Über das „Safer Skating“ hinausgehend sollten die Schülerinnen einer 11. Klasse in diesem Unterrichtsversuch aus den verschiedenen Möglichkeiten, die das Inline-Skating bietet, das Kurven- und Slalomfahren, das Street-Hockey und das Skaten als Ausdauertraining kennenlernen und erproben.


Susanne Merz

Tänzerische Darstellung des Themas „Alltag“ mit Mitteln der Improvisation und mit Hilfe von HipHop-Elementen.
Unterrichtsversuch in einer 7. Mädchenklasse.
Mit dem Erlernen von HipHop-Elementen sollte ein ausreichendes Repertoire erarbeitet werden, das die Schülerinnen einer 7. Klasse befähigte, ein bestimmtes Thema - hier „Alltag“ - tänzerisch darzustellen. Dabei sollten die Mädchen mit Hilfe von vielfältigen Improvisations- und Gestaltungsaufgaben die Möglichkeit zu ganz individuellen Tanz-erfahrungen erhalten.



Heft 49 // bereits vergriffen!

Wibke Löll

Einführung des Handstütz-Sprungüberschlags. Verbindung von Theorie und Praxis mit Hilfe der PowerPoint-Prä sentation.

In dieser Unterrichtseinheit sollte untersucht werden, ob und wie weit sich eine PowerPoint-Präsentation zur Verbindung von Theorie- und Praxisteilen im Pflichtfach Sport der Kursstufe unterrichtsfördernd einsetzen ließ.
Als Unterrichtsgegenstand für die Praxis wurde der Handstütz-Sprungüberschlag gewählt, zum einen, weil er für leistungsstärkere Schülerinnen eine attraktive Zielübung darstellt, und zum anderen, weil er mit den üblichen Vor- und Zwischenstufen auch schwächeren Schülerinnen einige nicht alltägliche Bewegungserlebnisse vermitteln kann.



Markus Schiele

Einführung des Salto vorwärts nach dem „Stuttgarter Modell“ Unterrichtsversuch in einer 10. Jungenklasse.

Ziel dieses Unterrichtsversuchs war es, durch das Erlernen einer besonders attraktiven Fertigkeit das generell geringe Interesse, vor allem der männlichen Jugendlichen, am Gerätturnen zu verbessern. Hierfür wurde der Salto vorwärts gewählt. Dabei wurde nach dem speziell für das Gerätturnen entwickelten Lernmodell von H. LEIKOV vorgegangen. Zudem sollte ein Bewertungssystem erprobt werden, das auch die erarbeiteten Teilfertigkeiten einbezog.


Robert Stihl

Schwingen als Basiselement im Gerätturnen
Unterrichtsversuch in einer 7. Jungenklasse.

Eine Unterrichtseinheit „Schwingen“ als konditions- und haltungsschulende Grundtätigkeit ist in doppelter Hinsicht didaktisch begründet, nämlich unter körperbildenden Aspekten als spezifische Belastung der Arm-Schulter-Muskulatur und Entlastung der Wirbelsäule und unter sportlichen Aspekten als möglicher Einstieg in das Gerätturnen. Darüber hinaus vermitteln die Tätigkeiten des Schwingens und Schaukelns ein besonderes Bewegungserlebnis und bieten damit die Möglichkeit, konkrete Könnens- und Körpererfahrungen zu machen.



Heft 50 // bereits vergriffen!

Ulrike Schaden

Einführung des Tennisspiels
Unterrichtsversuch in einer 7. Mädchenklasse.

Es wurde untersucht, welche Übungs- und vor allem Spielformen geeignet erscheinen, einer Lerngruppe von 16 Mädchen unter optimaler Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes (ein Drittel einer Dreifachsporthalle) so viel an Techniken zu vermitteln, dass ein für die Kinder zufriedenstellendes Tennisspiel zustande kam. Die Arbeit bietet zudem zahlreiche Aufwärmspiele und Übungen zur Schulung koordinativer Fähigkeiten, die nicht nur für das Tennisspiel als grundlegende Leistungsvoraussetzungen zu sehen sind.


Tim Scheef

Einführung des Tischtennisspiels nach dem Topspinmodell Unterrichtsversuch in einem Berufskolleg.

Lehrkräfte, die über einige Kenntnisse des sportlichen Tischtennisspiels verfügen, werden hier einen interessanten Vermittlungsansatz finden. Die Arbeit zeigt, wie über vorbereitende und gezielte Übungs- und Spielformen die Schüler und Schülerinnen eines Berufskollegs an die für ein effektives Spielen erforderlichen Techniken herangeführt wurden.



Unterrichtsbeispiele für den Schulsport – 2005

Im achten Jahr bringt der DSLV-Landesverband Baden-Württemberg die Reihe „Unterrichtsbeispiele für den Schulsport“ heraus. Diese Unterrichtsbeispiele geben tatsächlich gehaltenen und reflektierten Unterricht wieder, der mit der notwendigen Anpassung an die jeweils gegebenen Verhältnisse allgemein nachvollziehbar sein dürfte.



Heft 51/52 – Arbeiten mit „Lernzirkeln“

Stefanie Schenk

Handlungsfähigkeit im Sportunterricht.
Ein Basketball-Lernzirkel in einer 7. Mädchenklasse.

In dieser Unterrichtseinheit sollen basketballspezifische Grundtechniken sowie die Mann-Mann-Verteidigung durch den Einsatz eines Lernzirkels mit folgenden Stationen erlernt und vor allem geübt werden: Grundstellung, Dribbeln, Passen und Fangen, Abstoppen, Sternschritt, Standwurf, Korbleger, Verteidigung, Rebound, das Verhalten als Angreifer bzw. Verteidiger sowie die wichtigsten Regeln. Für die Stationen sind Informationsblätter mit genauen Technikbeschreibungen vorbereitet. Dazu gibt es ein schwierigkeitsgestuftes Übungsangebot, aus dem die Schülerinnen nach ihrem individuellen Können auswählen können.


Sibylle Kröger

Bewegung und Bewegungserfahrung

Ein Lernzirkel im fächerverbindenden Unterricht (Biologie und Sport) einer 5. Klasse. In diesem Unterrichtsversuch sollen die Schüler im Fach Biologie Kenntnisse über den menschlichen Bewegungsapparat erwerben und im Fach Sport diese Kenntnisse durch unmittelbare Bewegungserfahrungen vertiefen. Die Wissensvermittlung in Biologie erfolgt in der Form eines Lernzirkels. Dazu wird der Stoff auf vier Stationen verteilt: 1. Knochen, 2. Bau eines Gelenkes, 3. Skelettmuskulatur, 4. Wirbelsäule und Fuß. Zur Bearbeitung einer Station ist jeweils eine Schulstunde vorgesehen. In den beiden Doppelstunden Sport erhalten die Schüler Gelegenheit, das im Biologieunterricht Erlernte in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bewegungsaufgaben bewusst umzusetzen.



Heft 53

Carsten Abbe

Der starke und der schwache Fuß. Unterrichtsversuch in einer
10. Jungenklasse zur Verbesserung der Beidfüßigkeit im Fußball.

In dieser Unterrichtseinheit wird untersucht, ob sich die fußballspezifischen Fertigkeiten durch das Üben mit beiden Beinen erkennbar verbessern lassen und ob sich dies auch positiv auf die Qualität des wettkampfmäßigen Spiels auswirkt. Die ausgewählten Übungs- und Spielformen sollen zum einen den Anforderungen, die ein effektives Üben der Technik stellt, genügen, zum andern aber auch die Umsetzbarkeit im Klassenunterricht berücksichtigen.


Andrea Wolf

Einführung technischer Fertigkeiten des Fußballspiels in Mädchenklassen des Wirtschaftsgymnasiums und der Wirtschaftsschule.

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen Grundfertigkeiten und -taktiken des Fußballspiels zu vermitteln, so dass sie am Ende der Einheit ein zufriedenstellendes Spiel 4 : 4 zustande bringen. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet das Erlernen und Üben technischer Elemente zum Erwerb einer gewissen Ballvertrautheit und schließlich Ballsicherheit. Überzahl- und Gleichzahlspiele ergänzen das Programm.


Michael Frick

Verbindung von Elementen aus Fußball und Gymnastik/Tanz Unterrichtsversuch in einer koedukativen 6. Klasse.

In dieser Unterrichtseinheit sollen technische Fertigkeiten des Fußballspiels in Verbindung mit gymnastischen Formen erlernt und verbessert werden. Eingesetzt werden neben fußballtypischen Übungen Elemente der „Ballkorobics“ und des „Skyball“. Der Weiterentwicklung der Spielfähigkeit dient ein nach modifizierten Regeln durchgeführtes Fußballspiel in verkleinerten Mannschaften.



Heft 54

Markus Kromer

Das Wahlmodul „Kraft“ im Pflichtfach Sport

Unterrichtsversuch zur Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Kursstufe. In dieser Unterrichtseinheit wird versucht, die im Kursstufen-Lehrplan von Baden-Württemberg für das Pflichtfach Sport geforderte Verbindung von Theorie- und Praxisinhalten am Beispiel „Kraft“ umzusetzen. Die Theorieteile orientieren sich hauptsächlich an dem für den Leistungskurs Sport konzipierten Schülerlehrbuch „Trainingslehre“ von BLUM/FRIEDMANN. Für die Schülerarbeitsblätter wird ergänzend „Fitness-Krafttraining“ von BOECK-BEHRENS/BUSKIES herangezogen. Für die Praxis werden vorwiegend Übungen des Muskelaufbautrainings und der Funktionsgymnastik ausgewählt.


Stefanie Weber

Verbesserung der Grundlagenausdauer
Unterrichtsversuch in einer 6. Klasse.

In dieser Unterrichtseinheit wird versucht, die Verbesserung der Grundlagenausdauer möglichst vielseitig zu gestalten. Das Training beschränkt sich daher nicht auf eine Sportart. Es werden neben abwechslungsreichen Laufformen auch Mannschaftsspiele, gymnastische Elemente und Schwimmen einbezogen.



Heft 55

Nina-Caroline Maßing

Einführung des Volleyballspiels
Unterrichtsversuch in einer 5. Mädchenklasse.

Absicht dieser Arbeit ist, in Anlehnung an das Konzept PUNKT des Volleyball-Verbandes in einer 5. Mädchenklasse das Volleyballspiel bis zu einem regelgerechten Spiel 2 : 2 einzuführen. Die einzelnen Lernschritte sind den Bedürfnissen der Schülerinnen und dem zeitlichen Rahmen entsprechend modifiziert. Ein weiteres – mit zeitlich geringerem Umfang eingeplantes – Unterrichtsziel ist die Entwicklung und Verbesserung der Ballsicherheit mit Koordinationsübungen aus der „Ballschule“.


Anna M. Berges

Verbesserung der Grundlagenausdauer
Unterrichtsversuch in einer 5. Klasse.

Korfball ist ein um die Jahrhundertwende in Holland vor allem für die Schule entwickeltes Mannschaftsballspiel, an dem Männer (Jungen) und Frauen (Mädchen) in gleicher Weise beteiligt sind. Damit erscheint es gut für jüngere Schüler in koedukativen Klassen geeignet. Zu fragen, ob und wie weit sich dies realisieren ließ, ist Absicht des vorliegenden Unterrichtsversuchs. Die Vermittlung des Spiels erfolgt in Anlehnung an das Konzept von A. EMRICH.



Heft 56

Stefanie Schaub

Wasserspringen im Schwimmunterricht
Unterrichtsversuch in einer 7. Klasse.

Wasserspringen ist seit altersher Bestandteil des Schwimmsports und damit, sofern die materiellen Voraussetzungen gegeben sind, auch Gegenstand des Sportunterrichts. Dieses Thema stößt bei den Schülern auf Zustimmung, ja Begeisterung, solange die Anforderungen relativ unverbindlich bleiben, doch werden bei vielen die Grenzen des als zumutbar Empfundenen sehr schnell erreicht. Die Verfasserin zeigt in diesem Unterrichtsversuch einen Weg auf, wie diese Probleme zu lösen sind und Schülern (nicht nur) einer 7. Klasse eine Einführung in das Wasserspringen gegeben werden kann.


Tanja Meergans

Klettern im Sportunterricht
Unterrichtsversuch in einer 7. Mädchenklasse.

Bei diesem Unterrichtsversuch sollen die Schülerinnen die vielfältigen Formen des Kletterns kennenlernen und erproben. Die Inhalte umfassen sowohl spielerisches Klettern in verschiedenen Geräteparcours als auch sportliches Klettern an einer zur Schulsporthalle gehörenden Kletterwand. Dazu gehört auch das gegenseitige Helfen und das Erlernen des richtigen Sicherns.



Heft 57

Katja Zimmermann

Zieh-, Rauf- und Kampfspiele im Sportunterricht einer 5. Klasse.

Über Zieh-, Schiebe- und Vertrauensspiele werden die Jungen und Mädchen an Zweikampfsituationen herangeführt mit dem Ziel, ein Klassenturnier mit Bodenzweikämpfen zu bestreiten. Dem Abbau von möglichen Ängsten dient eine sorgfältig angelegte Fallschule. Darüber hinaus sollen Fairness, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl entwickelt und gefördert werden.


Anja Gierach

Die Zweikampfsportart Judo im Sportunterricht einer 11. Mädchenklasse.

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen einen Einblick in die Sportart Judo zu vermitteln. Inhaltliche Schwerpunkte bilden möglichst leicht zu erlernende Wurf- und Haltegrifftechniken und als Voraussetzung dazu das sichere Fallen. Als vorbereitende Übungen werden Zweikampfspiele eingesetzt. So dürfte diese Arbeit Lehrkräften mit Judokenntnissen eine Reihe von Anregungen zur Gestaltung einer „Judo-Einheit“ bieten. Sie kann aber auch mit den zahlreichen Spielformen und Informationen für Nichtfachleute interessant sein.



Heft 58

Bernhard Busch

Mehrperspektivischer Sportunterricht

Orientierungslauf. Unterrichtsversuch in einer 9. Jungenklasse. In dieser Unterrichtseinheit wird dargestellt, wie sich der Orientierungslauf auch an Schulen mit weniger günstigen Bedingungen für die Schüler lernbar und erlebbar machen lässt. In der Abfolge Orientieren in der Halle, auf dem Schulgelände und im freien Gelände werden Stern- und Linienorientierungslauf erarbeitet und durch vielfältige Aufgabenstellungen interessant gestaltet.

Tobias Thatenhorst: Fallen – Rollen – Kämpfen. Unterrichtsversuch in einer 6. Klasse. Am Beispiel dieses Themas sollen die verschiedenen Sinnrichtungen sportlichen Handelns („pädagogische Perspektiven“) den Schülern nähergebracht werden. Die Vermittlungsformen mit offenen oder teiloffenen Aufgaben sind so gewählt, dass sie durch genügend Bewegungsreize auch eine angemessene physiologische Belastung gewährleisten.



Heft 59

Petra Gaus

Tänzerische Gestaltung des Themas „Baustelle“. Unterrichtsversuch in einer 9. Mädchenklasse.

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, in einer 9. Mädchenklasse das Thema „Baustelle“ mit den Mitteln des modernen Tanzes, also keiner eng gebundenen Stilrichtung, zu gestalten. Ausgehend vom Nachgestalten einer Basischoreografie werden die Schülerinnen schrittweise an das Um- und Neugestalten von Bewegungsfolgen herangeführt. In der Auseinandersetzung mit zunehmend komplexer werdenden Aufgaben wird ihnen das entsprechende Bewegungsrepertoire vermittelt.

Anhang: Astrid Fleischmann: Gruppengestaltungen an Turngeräten. Unterrichtsversuch in einer 6. Mädchenklasse. Hier erhalten die Schülerinnen anhand von Arbeitsblättern Hinweise zur Erarbeitung von Gruppengestaltungen an Bank, Boden oder Kasten und Vorschläge zur Präsentation.


Heft 60

René Költz

Koordinationsschulung im Handballspiel. Unterrichtsversuch in einer
5. Klasse.

Nach einer knappen Einführung in das Thema „Entwicklung koordinativer Fähigkeiten“ wird am konkreten Beispiel dargestellt, wie sich ein solches Vorhaben im Unterricht in einer großen Klasse motivierend (z.B. mit einer „Koordinationsolympiade“) realisieren lässt. Die Vermittlung des Handballspiels orientiert sich am spielgemäßen Konzept nach A. Emrich und S. König/A. Eiselen.

Bernd Metzger: Einführung in das Spiel Intercrosse . Unterrichtsversuch in der Eingangsklasse eines Wirtschaftsgymnasiums.

Das Spiel Intercrosse ist eine modifizierte Form des Lacrosse-Spiels. Diese Unterrichtseinheit zeigt, wie dieses Spiel zielgerichtet und für Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe interessant vermittelt werden kann.


Heft 61

Vielseitiges Springen und Werfen

Janina Maier: Springen. Unterrichtsversuch in einer 7. Mädchenklasse.
In dieser Unterrichtseinheit wird erfolgreich versucht, mit einem offenen – im allgemeinen als „spielerisch“ bezeichneten – Übungsangebot eine vielseitige Sprungschulung möglichst erlebnisreich zu gestalten und den Übergang zum leichtathletischen Weitsprung anzubahnen.

Georgio Efstathiou: Werfen. Unterrichtsversuch in einer 6. Klasse. Werfen kann heute bei vielen Kindern nur noch mit Einschränkung zu den Grundtätigkeiten gerechnet werden und muss daher gezielt geschult werden. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Wurfgeräten und mit Hilfe von Wurfspielen werden in dieser Unterrichtseinheit den Schülern umfassende Wurferfahrungen vermittelt, nicht zuletzt in der Absicht, die Wurfleistungen zu verbessern.

Anhang: Tobias Karl: Werfen wie in der Steinzeit. Auszug aus einem Unterrichtsversuch in einer 7. Jungenklasse. Hier wird dargestellt, wie durch den Einsatz prähistorischer Wurfgeräte (Speer, Wurfholz und Speerschleuder) das Interesse am Werfen zusätzlich gefördert werden kann. Anhang: Chantal Fouquet: Stabspringen in der Halle. Unterrichtsversuch in einer 7. Mädchenklasse. Hier werden Möglichkeiten gezeigt, mit ersten Versuchen im Stabspringen attraktive Bewegungserlebnisse in eine Sprungschulung einzubeziehen.


Heft 62

Sigrid Lang

Vom Nordic Walking zum Skilanglauf-Skating
Erprobung eines Lehrwegs für die Unter- und Mittelstufe.

In diesem Unterrichtsversuch in einer AG wird eine Möglichkeit zur Einführung der Skating-Technik im Skilanglauf aufgezeigt. Der methodische Weg führt vom Nordic Walking über Inline-Skating mit Stöcken zur Grobform der Zielübung. Dieser Versuch dürfte vor allem für Schulen in Gebieten, wo Skilanglauf möglich ist, von Interesse sein. Die Arbeit kann aber auch Anregungen zur Vorbereitung und Durchführung entsprechender Inhalte im Rahmen eines Skilandheimaufenthaltes bieten.

Anhang : Christine Bauer: Konditionsgymnastik mit Musik in einer 9. Mädchenklasse.

Hier wird eine Bewegungsfolge zur Ausdauerschulung und eine zweckmäßige Übungssammlung zur allgemeinen Kräftigung dargeboten, die vor allem Mädchen ansprechen kann.

Heft 63

Themenheft: Bilingualer Sportunterricht
Bettina Heß: Rope Skipping. Unterrichtsversuch in einer 11. Mädchenklasse. Schülerinnen der 11. Klasse (Musikprofil) werden am Beispiel Rope Skipping mit bilingualem Unterricht konfrontiert. Unterrichtssprache ist ausschließlich Englisch; Verstöße werden in spielerischer, aber wirksamer Weise geahndet. Die ausgewählten Elemente werden anhand von Arbeitskarten mit Abbildungen und englischen Bewegungsanweisungen verdeutlicht. Zusätzliche Hilfen bieten Poster mit den jeweiligen Schlüsselbegriffen (englisch-deutsch) in der Stunde.

Katharina Kittel: Hockey. Unterrichtsversuch in einer 8. Mädchenklasse.
Aufbauend auf Vorerfahrungen im Hockeyspiel sollen die Schülerinnen einer 8. Klasse ihre hockeyspezifischen technischen und taktischen Fertigkeiten vertiefen. Mit der Erweiterung ihrer sprachlichen Möglichkeiten erhalten sie landeskundliche Einblicke in den englischsprachigen Kulturraum. Unterrichtssprache ist durchgehend, auch für die Darstellung der Übungs- und Spielformen, Englisch.


Heft 64

Olaf Jürdens: Abenteuer Natur.
Unterrichtsversuch in einer 11. Klasse zum Thema Erlebnispädagogik.
Die Schüler und Schülerinnen einer 11. Klasse werden in eine nicht alltägliche Situation gebracht und mit Aufgaben konfrontiert, die sie selbständig in Gruppen und nur mit vorgegebenen Hilfsmitteln lösen müssen: Nächtliche „Aussetzung“ in einem ihnen unbekannten Gelände, Übernachtung, Wanderung zu einem bestimmten Ziel, Bewältigung eines Parcours im Hochseilgarten. Der Unterrichtsversuch ist zwar für ein bestimmtes Gelände konzipiert, dürfte sich aber – z.B. im Rahmen von Projekttagen – auch leicht auf andere Gegenden übertragen lassen.

Tobias Unseld: Klettern an der Boulderwand. Aufbau und Nutzung. Unterrichtsversuch in einer Klasse der einjährigen Berufsfachschule.
Dieser Unterrichtsversuch zeigt im berufsbezogenen Teil eine Möglichkeit, wie die Schüler an die Erarbeitung eines – nicht nur für die Dauer der Unterrichtseinheit, sondern langfristig allgemein nutzbaren – Produkts, nämlich einer Boulderwand, herangeführt werden können. (Dieser Teil steht interessierten Lehrkräften auf Anfrage zur Verfügung.)
Im sportbezogenen Teil (in diesem Heft veröffentlicht) nehmen die Schüler die Nutzung ihrer selbst errichteten Boulderwand wahr. Hier werden vielfältige Übungs- und Spielformen für das Bouldern geboten, die ohne wesentlichen Aufwand (z.B. im Gegensatz zum Top Rope Klettern) verwendet werden können.

Heft 65

Themenheft: Kämpfen
Michel Schriever: Starke Jungen kämpfen fair. Ringen und Raufen – einfach nur so. Ein Beitrag zum erziehenden Unterricht in einer 8. Klasse.
Ausgehend von der Überlegung: „Wie sollen die Schüler lernen, sich aus freien Stücken fair zu verhalten, wenn sie beim Ringen und Raufen nur die vorher eingeübten ‚Techniken’ oder ‚Griffe’ anwenden dürfen?“ versucht der Verfasser, mit geeigneter Aufgabenstellung das Thema Ringen und Raufen „an sich“, eben „nur so“, zu behandeln.

Anhang: Selbstbehauptung und Selbstverteidigung im Mädchensportunterricht.
Hier werden geeignete Übungs- und Spielformen sowie leicht erlernbare Techniken gezeigt. Das Thema ist zwar für den Unterricht bei Mädchen konzipiert, doch dürfte es – entsprechend modifiziert – auch für den Unterricht bei Jungen von Interesse sein.


Heft 66

Themenheft: Verbindung von Theorie und Praxis
Nadine Seeburger: Kugelstoßen. Unterrichtsversuch in einer 11. Mädchenklasse.
Eine sinnvolle, die Bewegungszeit nicht zu sehr einschränkende Verbindung von Theorie und Praxis ist das Ziel dieses Unterrichtsversuchs. Dabei sollen die Schülerinnen in der Auseinandersetzung mit gezielten Aufgaben und mit Hilfe von Arbeitsblättern an Lernstationen die Hauptmerkmale des Standstoßes und der Kreuzschritttechnik möglichst selbständig erarbeiten. Die so gewonnenen Informationen werden im Unterrichtsgespräch zusammengefasst und vertieft.

Nicolas Wolf: Differenzierung im alpinen Skilauf. Unterrichtsversuch im Neigungsfach Sport.
Das Unterrichtsprinzip Differenzierung wird im Skilandheimaufenthalt mit 6 Ski-Neulingen und 5 Fortgeschrittenen realisiert. Ziel ist es, die Anfänger unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernprobleme zur Carving-Technik heranzuführen und die mittels Videoanalyse festgestellten technischen Defizite der Fortgeschrittenen durch darauf abgestimmte Übungen zu beheben.


Heft 67

Themenheft: Tanzen und Gestalten
Johannes Ziegler: Tanzen mit Jungen. Unterrichtsversuch in einer
6. Klasse. Den Jungen einer 6. Klasse werden – im Sinne der Vorgaben der Bildungsstandards – erste Tanzerfahrungen vermittelt. Dazu werden Elemente aus HipHop, Breakdance und Bodypercussion eingesetzt. Ergänzt wird der Unterricht durch Hausaufgaben zur Entwicklung und Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten. Mit dem hohen Herausforderungscharakter der Aufgaben werden die Bedürfnisse der Jungen, gerade bei der Auseinandersetzung mit gymnastisch/tänzerischen Bewegungsformen, besonders berücksichtigt.

Fotini Christodoulou: Improvisieren und Gestalten im Tanz. Unterrichtsversuch im Pflichtfach Sport.
Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12/13 (Pflichtfach Sport) mit Vorkenntnissen im Tanzen, aber keinen Erfahrungen mit dem Thema Improvisation werden schrittweise an das Improvisieren und Gestalten herangeführt. Das erforderliche Bewegungsrepertoire wird durch eine Beispielchoreographie und ein Exercise bereitgestellt. Darüber hinaus enthält diese Arbeit viele phantasievolle Improvisations- und Gestaltungsanregungen.


Heft 68

Themenheft: Ausdauer
Jutta Renner: Cooper-Test oder 12-Minuten-Schwimmen? Unterrichtsversuch zu den Abiturprüfungs-bestimmungen.
Erstmals mit dem Abitur 2007 ist der seit Jahren obligatorische 12-Minuten-Ausdauertest (Cooper-Test) nicht nur als Lauftest, sondern auch als Schwimmtest möglich. Der Frage nach der Vergleichbarkeit dieser beiden Anforderungen geht die Verfasserin in diesem Unterrichtsversuch im Neigungsfach Sport nach und zeigt dabei für beide Sportarten zweckmäßige Übungs- und Trainingsformen.

Stefan Weber: Triathlon in der Unterstufe. Vorbereitung und Durchführung in einer 6. Klasse.
Dass der Triathlon auch jüngeren Schülern zugänglich gemacht werden kann und dass sie dafür zu begeistern sind, zeigt dieser Unterrichtsversuch. Die dafür erforderliche Vorbereitung durch attraktive Spiel- und Übungsformen bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Dazu werden eine zweckmäßige Möglichkeit der Durchführung gezeigt und ein Vorschlag für die Benotung gemacht.
Anhang: Rut Wuchenauer: Übungs- und Spielformen zum Schwimmen, Radfahren und Laufen.
Dieser Beitrag liefert weitere Anregungen zum Thema, wobei diese auch im „normalen“ Schwimm- und Lauftraining verwendet werden können.


Heft 69

Christian Beug: Altersangemessene Verbindung von Theorie und Praxis am Beispiel von Rotationsbewegungen im Turnen. Unterrichtsversuch in einer 6. Jungenklasse.
Mit Hilfe einer Holzfigur, bei der sich mit Stäben die Achsen markieren lassen, lernen die Schüler einer 6. Klasse Drehbewegungen um die Körperachsen und die einfachen Gesetzmäßigkeiten dieser Bewegungen kennen und verstehen. An geeigneten Stationen erarbeiten sie – ggf. mit Lehrerhilfe – Drehbewegungen um die Körpertiefen-, -längs-, und -breitenachse mit unterschiedlichen, dem individuellen Können entsprechenden Schwierigkeitsstufen und üben diese bis zur Benotungsreife.

Nico Elsner: Videogestütztes Lernen am Beispiel des Handstützsprungüberschlags in Klasse 11 (Jungen).
Die Entwicklungen im Medienbereich mit erleichterter Handhabung von digitalem Camcorder und Laptop erlauben die unmittelbare Verfügbarkeit von Videoaufzeichnungen und eröffnen somit neue Aspekte für den mediengestützten Sportunterricht. Am Beispiel des Handstützsprungüberschlags wird in dieser Arbeit eine Möglichkeit gezeigt, wie solche Aufzeichnungen unterrichtsfördernd eingesetzt und durch Theorieanteile ergänzt werden können.


Heft 70

Martina Braun: HipHop meets Basketball. Unterrichtsversuch in einer
11. Mädchenklasse.
Im Sinne des „Crossover Sports“ werden Elemente aus HipHop und Basketball zusammengeführt. Damit sollen Basketballtechniken wiederholt und erweitert werden, aber auch die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden. Die Schülerinnen erlernen zunächst eine Beispielchoreografie des HipHop, aus der sie später durch Nach- und Umgestalten eigene Gruppengestaltungen erstellen. Im Stationsbetrieb werden „Kunststücke“ aus dem Basketball erarbeitet, die ebenfalls zu eigenen Gruppengestaltungen verbunden und zusätzlich zu den HipHop-Gestaltungen dargeboten werden.

Sabine Ernst: Tanzen mit Jungen und Mädchen. Unterrichtsversuch in einer Jungen- und einer Mädchengruppe der Klasse 11.
Ziel dieses Unterrichtsversuchs ist es herauszufinden, wie sich Jungen und Mädchen auf den Unterrichtsgegenstand Tanz (hier HipHop) einlassen und wie sie die Lernziele realisieren. Deshalb werden Jungen und Mädchen getrennt unterrichtet, um koedukationsbedingte Auswirkungen auf Verlauf und Ergebnis des Unterrichts auszuschließen.


Heft 71

Rainer Kurzweil: Kooperatives Lernen im Turnen. Unterrichtsversuch zur Förderung der sozialen Interaktion in einer koedukativen 5. Klasse.
In einer aus Kindern von sechs Grundschulen zusammengesetzten 5. Klasse soll die Unterrichtsform kooperatives Lernen am konkreten Beispiel Handstand realisiert werden. In der ersten Phase (Stunden 1 - 4) werden die Schüler an kooperatives Handeln mit Übungen an Bank, Boden und mit dem Stab herangeführt. In der zweiten Phase (Stunden 5 - 8) wird der Handstand erarbeitet. Dazu werden feste Gruppen gebildet. Die Schüler erhalten Arbeitsaufträge, die sie selbständig erledigen. Der Lehrer greift nur ein, wenn eine Gefährdung der Schüler erkennbar wird.

Nanny Hindemith: Kooperation und Kommunikation im neuen Klassenverband. Unterrichtsversuch im Sportunterricht einer
5. Mädchenklasse.
Die Möglichkeiten, die der Sportunterricht – auch – bieten kann, sollen dazu genutzt werden, die Schülerinnen einer neu zusammengesetzten
5. Klasse an Kooperation und Kommunikation sowie an gegenseitige Rücksichtnahme zu gewöhnen und ihnen so das Einfügen in den neuen Klassenverband zu erleichtern. Gewählt werden dazu vielfältige Formen aus dem Bereich Kennenlern-, Körperkontakt- und Vertrauensspiele, die zunehmend die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung für die anderen fordern und fördern.


Heft 72

Manuela Kolb: Einführung in das Synchronschwimmen. Entwicklung und Förderung schwimmerischer Fertigkeiten und koordinativer Fähigkeiten in einer 6. Mädchenklasse.
In dieser Unterrichtseinheit sollen die Mädchen der 6. Klasse einer Schule mit regelmäßigem Schwimmunterricht in allen Klassenstufen einige Elemente aus dem Synchronschwimmen erlernen und damit auch ihre technischen Fertigkeiten im sportlichen Schwimmen verbessern. Inhalte sind Figurenlegen in der Kleingruppe und Pflichtfiguren aus dem Wettkampfprogramm des Synchronschwimmens. Daraus erarbeiten die Schülerinnen eine Gruppengestaltung. Außerdem erhalten sie die Möglichkeit, das Schweizerische Synchronschwimmabzeichen zu erwerben.

Christian Hitzfeld: Übungsbeispiele aus dem Training junger Skispringer zur Koordinationsschulung in einer 6. Jungenklasse.
Elemente aus dem Koordinationstraining junger Skispringer werden in diesem Unterrichtsversuch gezielt zur Entwicklung und Verbesserung der koordinativer Fähigkeiten der Lerngruppe eingesetzt. Es werden vielfältige, zunehmend anspruchvollere Aufgaben vorgestellt.


Heft 73

Denis Özbey: Fußball als soziales Lernfeld. Unterrichtsversuch in einer
6. Jungenklasse.
In einer leistungsmäßig sehr heterogenen und häufig untereinander zerstrittenen 6. Jungenklasse wird Fußball als Mittel für soziales Lernen im Sinne der Bildungsstandards eingesetzt. Durch geeignete Aufgabenstellungen sollen die Schüler lernen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu suchen, Konflikte selbständig unter Verzicht auf Gewalt zu regeln, eigene und fremde Schwächen zu akzeptieren und sich untereinander respektvoll zu verhalten.

Jens Haaf: Futsal – eine Alternative zum Hallenfußball. Unterrichtsversuch in Klasse 6 (koedukativ).
In dieser Unterrichtseinheit wird die Eignung des Futsalspiels für die Einführung des Fußballspiels untersucht. Der Hauptunterschied zu dem bei uns gebräuchlichen Fußballspiel in der Halle liegt in einem etwas kleineren, nur halb so fest aufgepumpten Ball, der nur wenig springt und daher besser zu beherrschen ist sowie im Verzicht auf harten Körpereinsatz, insbesondere das Tackling. Damit kommt das Spiel vor allem den im Fußball leistungsschwächeren Jungen und Mädchen entgegen. In Anlehnung an das Modell des spielerisch-impliziten Lernens (Roth u. a.) bietet die Arbeit vielfältige, attraktive Spiel- und Übungsformen.




Heft 74

Jan Rüggeberg: Le Parkour als Hindernisbahn im Sportunterricht einer
8. Jungenklasse.
Da es aus Sicherheitsgründen kaum möglich ist, eine Schulklasse in der Öffentlichkeit einen Parkour absolvieren zu lassen, werden im geschützten Raum der Turnhalle Hindernisbahnen aufgebaut, deren Hindernisse denen des Parkour nachempfunden sind. Darin sollen die Jungen einer
8. Klasse die Idee des Parkour kennenlernen, nämlich Hindernisse möglichst effizient, aber auch in realistischer Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens zu überwinden. Sie erlernen und üben die Grundtechniken und zeigen diese zum Abschluss der Einheit in einem selbst gewählten Ablauf.

Karin Frey: Geocaching – eine moderne Form der „Schnitzeljagd“ Unterrichtsversuch in der Kursstufe
Der Einsatz von GPS-Geräten erlaubt neue Varianten des Orientierungslaufs. Eine davon , nämlich „Geocaching“ (eine Art Schnitzeljagd, bei der mit Hilfe des GPS-Geräts ein „Schatz“ gefunden werden soll), ist Gegenstand dieses Unterrichtsversuchs. Die Schüler setzen sich zunächst mit vorgegebenen Aufgaben auseinander und entwickeln dann in der Gruppe eigene, die sie den anderen zum Testlauf überlassen. Die zusätzliche Forderung, bei allen Aufgaben möglichst schnell zu sein, stellt deutliche konditionelle Ansprüche.


Heft 75

Stefanie Trunk: Gruppentaktik im Handballspiel 4 + 1. Unterrichtsversuch in einer 11. Mädchenklasse.
Die Mädchen sollen die gruppentaktischen Maßnahmen Doppelpass, Kreuzen und Sperren weitgehend mit Hilfe von Arbeitsblättern erarbeiten und üben und schließlich unter vereinfachten Bedingungen im Spiel 4 + 1 (4 Feldspielerinnen, eine Torfrau) anwenden. Zugleich soll damit Einsicht in situationsangemessenes Verhalten vermittelt und das mannschaftliche Zusammenspiel verbessert werden. Zur Benotung bietet die Arbeit praktikable Vorschläge.

Stephen Ströhle: Selbstorganisiertes Lernen an Stationen im Basketball. Unterrichtsversuch in einer 11. Jungenklasse.
In festen Kleingruppen erarbeiten die Schüler eigenverantwortlich individual- und gruppentaktische Fertigkeiten des Basketballspiels. An den Stationen „Wurf“, „Block“, „1 : 1“, „Freilaufen und Anbieten“ werden jeweils mehrere Arbeitsblätter mit unterschiedlichem Anforderungsniveau bereitgestellt. Die Gruppen entscheiden selbständig – ggf. in Absprache mit den anderen – den Arbeitsablauf. Dazu kommen ergänzend Aufwärmspiele zur Verbesserung der basketballspezifischen Spielfähigkeit.



Die Hefte sind gegen eine Schutzgebühr von 4,00 € für das
Doppelheft 51/52 und jeweils 3.00 € für die Einzelhefte 53 bis 57 bzw. 17,00 € als Paketpreis für den Jahrgang. Die Hefte des Jahrgangs 2006 (58 - 62) kosten einzeln 3,00 €, als Paket 12,00 €.
Bitte Voreinsendung eines Verrechnungsschecks und eines frankierten Briefumschlags (DIN A 4 – Büchersendung) an:
DSLV Landesverband Baden-Württemberg
Geschäftsstelle Geißhäuserstraße 54
72116 Mössingen.

Ute Kern
Ressort Förderpreis und Unterrichtsbeispiele im DSLV Baden-Württemberg