28.02.2022

Statement des DSLVBW zum Ukrainekonflikt

Ungläubig und schockiert verfolgt auch der Deutsche Sportlehrerverband die Ereignisse in der Ukraine. Als Institution, die sich seit über hundert Jahren für Gesundheit und Miteinander unter Kindern und Jugendlichen einsetzt, trifft es uns in unserem Inneren, mit anzusehen, dass eine weitere Generation erleben muss, wie Machthunger und Intoleranz diese Werte zurück in dunkle Zeiten bomben. Mitten in Europa.

Wir fordern daher, wie so viele andere Menschen, die an Frieden und Miteinander glauben, Russland zu einem sofortigen Stopp der Kriegshandlungen auf.

Als DSLV werden wir uns darüber hinaus in den nächsten Tagen mit möglichen konkreten Aktionen, wie einer Integration der vom Krieg geflüchteten Kinder und Jugendlichen in schulische und außerschulische Sportangebote, auseinandersetzen.

Zudem möchten wir Sportlehrer*innen ermutigen und sensibilisieren, auf mögliche aufkommende Konflikte, vor allem bei Schüler*innen mit russischer und ukrainischer Migrationsgeschichte, besonnen und aufklärend zu antworten. Gerade im Sportunterricht sollten wir in diesen Tagen immer wieder klar machen: Wettbewerbe sind menschlich, Gewalt ist es nie!