"Hochintensives Intervalltraining in der Schule: Effekte auf die motorische Leistungsfähigkeit und ausgewählte hämodynamische Parameter"
Zahlreiche Studien belegen, dass mit einem hochintensiven Intervalltraining (HIIT) bei deutlich niedrigeren Belastungszeiten bessere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System sowie positivere Anpassungsmechanismen des Organismus erzielt werden können als bei moderater Dauerbelastung. Untersuchungen bei Kindern fehlen jedoch.
Deshalb wurde der Einfluss einer dreimonatigen, angeleiteten, schulbasierten HIIT-Intervention auf die motorische Leistungsfähigkeit und verschiedene Hämodynamikparameter bei 46 Grundschulkindern der 5. Jahrgangsstufe untersucht.
Hinsichtlich der Interventionseffekte zeigten sich signifikante Unterschiede zugunsten der Interventionsgruppe, insbesondere in der Ausdauerleistungsfähigkeit, dem zentralen-systolischen Blutdruck, der Pulswellengeschwindigkeit und dem peripheren Gesamtwiderstand.
Ein HIIT zeigt bereits in jüngerem Alter günstige Effekte auf die motorische Leistungsfähigkeit, den Blutdruck und anerkannte Gefäßcomplianceparameter. Folglich sollte diese Trainingsmethode im Schulsportunterricht etabliert werden.

ReferentIn: Kirchner, Eva