„Tanzen hat nichts mit Tanzen zu tun“ - Bewegungsgestaltung: FÜHREN und FOLGEN
Tanzen in der Schule verbinden viele Sportlehrkräfte mit dem Gedanken an das bisweilen mühevolle Einstudieren von Schrittmotiven oder das selbstständige Erarbeiten einer Choreographie seitens der Schüler zu einer von ihnen selbstgewählten Musik. Zudem existiert in diesem Sportbereich ein großes Schamgefühl seitens der männlichen Schüler, die glauben, dass Tanzen nur etwas für Mädchen sei. Doch aus dem ehemaligen Pflichtbereich „Gymnastik/Tanz“ wurde „Tanzen-Gestalten-Darstellen“, der Sportlehrkräften die Möglichkeit eröffnet, aus veralteten Strukturen auszubrechen und mit kreativen Zugängen sowohl Schülerinnen als auch Schülern Spaß an der Bewegung zu vermitteln. In diesem Workshop wird die Methode „Führen und Folgen“ vorgestellt, die sowohl der Sportlehrkraft als auch den Schülern die Möglichkeit bietet, einen kreativen Zugang zur Bewegungsgestaltung zu erfahren. Fernab von Tanzstilen wird bei den Schülern demnach ein Grundverständnis für das rhythmische Bewegen zur Musik geschaffen.

ReferentIn: Groß, Cornelia